Donnerstag, 24. August 2017

17. Tag - Ayutthaya

Mit dem 'Morning Express 21' ging es um 06:00 Uhr, also 06:20 im echten Leben (die DB muss hier beraten haben)..., weiter nach Norden wieder aus Bangkok heraus.
Nach ca. einer Stunde Zugfahrt kamen wir in Ayutthaya an und trafen bereits am Bahnhof unsere Tuk-Tuk-Fahrerin des Tages, was wir da allerdings noch nicht wussten.
Angekommen in einem sehr schönen Hostel, haben wir uns erst einmal frisch gemacht, um uns dann die berühmten, zum UNESCO-Welt-Kulturerbe gehörenden Tempel (-ruinen) anzusehen.


Ayutthaya wurde im frühen 14. Jahrhundert (damals noch am Thailändischen Golf gelegen) durch die Khmer gegründet, war mehr als 400 Jahre Sitz der Könige über das Siamesische Reich und bildete seit dem 16. Jahrhundert das Kultur- und Handelszentrum des südostasiatischen Raumes. Europäer, Chinesen und Japaner siedelten sich hier an, um die Handelsbeziehungen zu vertiefen. In dieser Zeit entstanden drei Königspaläste und über 350 Klöster und Tempel. Über eine Millionen Einwohner (heute nur noch gut 50.000) machten die Stadt zu einer wahren Weltstadt ihrer Zeit. Erst Ende des 18. Jahrhunderts fiel Ayutthaya der Plünderung und Zerstörung im Siamesisch-Birmanischen Krieg zum Opfer, von der es sich nicht mehr erholen sollte. Bangkok wurde, vielfach nach ayutthayaischem Vorbild, neue Hauptstadt.
Was blieb sind die Palast- und Tempelanlagen oder das, was von ihnen übrig blieb.

Wir einigten uns mit unserer Lady Tuk Tuk auf eine Tagespauschale und wurden von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffiert.
Als erstes sahen wir den schlafenden Buddha...


...im Wat Yai Chaya Mongkol, dem historischen Park Ayutthayas.


Und frei nach Peter Maffay:
Es war ein schöner Tag,
[Einer] der letzte[n] im August.
Die Sonne brannte so,
Als hätte sie's gewusst.

...ja, es war wiedermal unglaublich heiss, so dass für Abkühlung zu sorgen war.


Weiter ging es über das ausladende Gelände...


...wo wir auch einen der schlauesten Tempelhunde trafen: er lag im Schatten auf der oberen Etage einer Pagode, wo eine herrlich erfrischende Brise ging.


Alleine diese Anlage war sehr beeindruckend!


Danach ging es weiter zu einer der größten Buddha-Statuen des Landes.


Die umlaufenden Säulengänge des Tempels waren aus massiven Baumstämmen mit ca 40 cm Durchmesser gebaut.


Außerdem fanden wir jede Menge andere Gott- oder gottähnliche Darstellungen, was ehrlich gesagt ein wenig überfrachtet gewirkt hat.



 Schließlich entdeckte Susanne noch ein schönes Motiv, mit 'deutschem Insekt' auf der Rückseite der Tempelanlage. ;-)


Auf dem Weg zum nächsten Tempel wurde sich natürlich gestärkt - hier mit einer Spezialität aus Ayutthaya: Roti Sai Mai - Zuckerfäden auf pfannkuchenartigen Fladen. Beste Grüße an die Zahnärzte!


Nächste Station war der Wat Maha That - die Ruinen des königlichen Tempels.


Eine DER Hauptattraktionen ist hier der von einem Baum umwachsene Kopf einer Buddha-Statue.


Die Weitläufigkeit dieses Areals war überwältigend.



Aber auch die Details am Rande dürfen nicht unerwähnt bleiben.




Nach einem kurzen Halt beim Wat Lokaya Sutha, einem 40 m langen, liegendem Buddha,...


...ging es weiter zum Wat Phra Si Sanphet, eine Tempelanlage, die als königliche Familienkapelle, für Amtseinführungsfeiern und zur Aufbewahrung der Asche der königlichen Familienangehörigen diente.


Hier gab es auch eine Begegnung mit einem sehr zutraulichen Eichhörnchen.


Anschließend haben wir 'nur noch schnell' an zwei weiteren Tempeln angehalten,...



...von denen einer ein 'normaler', aktiver und nicht nur von Touristen besuchter Tempel war.


Hier haben uns besonders die Ruhe und die alten Wandmalereien beeindruckt.


Abends waren wir dann noch auf dem örtlichen Nachtmarkt, der keine Wünsche offen lies.



Ob Insekten...


...Krebse...


...Omelette...


...Hühnchen...



...oder Sushi...


...obwohl wir von letzterem aufgrund der Gesamtwetterlage dann doch lieber absehen auf dieser Reise. Stattdessen gab es lecker Shrimps-Nudel-Eintopf mit 'kaum' scharfer...Sauce.


Puh, das war ein langer Tag und falls Ihr jetzt schwindelig seid: wir waren es auch und haben alle sehr gut geschlafen.

Für 11:00 Uhr am kommenden Tag ist das Taxi (mit dem Mann von unserer Tuk-Tuk-Lady) bestellt, das uns nach Kanchanaburi bringen wird. Mit der Bahn müssten wir erst wieder nach Bangkok fahren, was uns dreimal so viel Zeit kosten würde.

Kommentare:

  1. Wow, was für tolle Bilder, die Tempel schauen beeindruckend aus

    AntwortenLöschen
  2. Ihr erlebt tolle Dinge, finde ich ganz stark.

    Nana

    AntwortenLöschen
  3. Wahnsinn. Ich bin schon am Bildschirm ganz beeindruckt, wie muss es nur auf euch wirken, diese ganzen tollen Eindrücke.
    Tolle Erlebnisse habt ihr 👍
    Winkegrüße Larissa

    AntwortenLöschen